Sekt bei Syriza. Und das griechische Fußballteam will sich dem Wählerwillen beugen.

Bei der Wahlkampfparty der Syriza ist das Schwabinggrad Ballett in Abendgarderobe und in Smokings aufgekreuzt und hat Champagner ausgeschenkt. Eigentlich wollten wir die Butler_innen der Wahlsieger sein, aber der Lauf der Geschichte ging anders und so fingen wir die Reaktionen der mehr oder minder enttäuschten zweiten Gewinner ein. Hier sind sie.

 

Sekt bei Syriza. Und das griechische Fußballteam will sich dem Wählerwillen beugen.

Und hier ist unser Artikel für die Taz zur Wahl.

Ausgesprochen smart und geradezu Muhammad-Ali-mäßig fanden wir auch den Kommentar des Mittelfeld- und Rekordnationalspielers Giorgos Karagounis auf den Ausgang der Wahl. “Die Botschaft der gestrigen Wahlen ist bei uns angekommen”, erklärte der Mann, der das griechische Team durch sein Tor bei 1:0-Sieg gegen Russland ins Viertelfinale schoss. “Alle Spieler haben sich dazu entschieden, beim Spiel gegen Deutschland das zu tun, was die Mehrheit der Griechen sich wünscht: wir werden verlieren.”

Wobei: Es gibt durchaus Stimmen, die meinen, dass die Niederlage den linken Kräften und der Syriza mehr nutzt als schadet. “Locked out of foreign capital markets as a result of prohibitively high borrowing costs, this means SYRIZA would either have had to magically convince the EU and IMF to continue disbursing loans despite the government’s refusal to implement their conditionality — or it would have had to cut back even further” – so schreibt es Jerome Roos auf dem Roarmag-Blog.

2 Comments

  1. Hihi … was heißt das für die deutsche Elf???

  2. Offensichtlich ist das Karagounis-Zitat ein Hoax. Aber ein sehr schöner, oder?

Comments are closed.